20 Dinge, die ich mit 20 gelernt habe

Letzte Woche hatte ich Geburtstag. Da dachte ich mir, so eine Liste wäre doch mal interessant… 

1 Wieder mehr auf das eigene Bauchgefühl hören. Mir wurde vom Ausziehen abgeraten, ich hatte nicht viel Geld und ich würde doch eh nichts finden. Ich habs trotzdem gemacht. Jeden Monat ist mein Konto leergefegt und trotzdem bin ich nervlich so entlastet wie nie zuvor. Ausziehen war für mich eine großartige Entscheidung und das wusste ich irgendwie einfach von Anfang an.

2 Einfach mal Fragen. Seit Juli schreibe ich für das online Magazin „The OGNC“. Ich hab einfach eine Mail an Laura geschrieben und sie brauchte zufällig eh Unterstützung. Fragen lohnt sich!

3 Wenn man denkt, dass die Flut bald kommt, sollte man SOFORT nach dieser Erkenntnis seine Kamera, seine Kleidung und alle anderen Habseligkeiten in Sicherheit bringen… Evtl. kam mir diese Erkenntnis, als in Marokko all unsere Sachen von einer Welle umspült wurden und wir dann unter den verächtlichen Blicken der muslimischen Einheimischen halb nackt darauf warteten, dass unsere Kleidung trocknete…

4 Tinder Klischees kann man über Board werfen. Ja, da sind auch normale Menschen angemeldet und nein, das ist auch nicht peinlich. Ich hab gute Erfahrungen gemacht und rate jedem, der Lust hat, mal ein bisschen zu swipen.

5 Ein Sprung ins Ungewisse, kann prima enden. Im Dezember wohnte ich plötzlich mit zwei fremden Maschinenbaustudenten zusammen. Zwei Typen. Das hätte so unglaublich schief gehen können, aber zum Glück ist es das nicht. Manchmal muss man einfach etwas wagen.

6 Haare spenden fühlt sich großartig an. Mehr dazu in meinem letzten Beitrag.

8 Es ist okay nicht alles zu schaffen. Manchmal haben wir zu hohe Anforderungen an uns selbst. Okay, nicht manchmal, sondern oft. Dabei ist es völlig normal und okay nicht 24/7 1000% geben zu können. Wir sind Menschen und keine Maschinen!

9 Es gibt sie, die guten Bücher! Einfach mal wieder mehr lesen! Hat mir dieses Jahr oft die Augen geöffnet und mich wirklich bereichert, obwohl ich Anfang des Jahres noch der festen Überzeugung war, ich sei kein Büchermensch…

10 Unsere Körper schlagen Alarm, wenn es zu viel wird. Im Sommer war ich eine Zeit lang krass überfordert und mir ging es sowohl körperlich als auch psychisch einfach nicht gut. Ich hätte schon viel früher auf meinen Körper hören sollen und eine Pause einlegen müssen.

11 Das Disneyland lohnt sich nicht. Leider wurden meine verzauberten Kindheitserinnerungen an das Disneyland dieses Jahr in ein schlechtes Licht gerückt. Dieser kitschige, zwanghaft lustige und glückliche Ort lässt einem einen faden Nachgeschmack zurück, wenn man bedenkt, wie schlecht es manchen Menschen auf dieser Welt geht…

12 Jede*r kann meditieren! Ich bin dieses Jahr endlich eingestiegen ins Meditation-Game, obwohl ich dachte, dass ich auf gar keinen Fall der Typ dafür bin. Jetzt bin ich überzeugt: Jede*r sollte das mit dem Meditieren mal testen. Man braucht nur ein bisschen Übung, dann ist es wirklich bereichernd, mit geschlossenen Augen still zu sitzen und nur zu atmen.

13 Man überlebt den Sommer als Frau auch, wenn man sich nicht die Beine rasiert. Ich weiß, klingt krass.

14 Einfach mal anfangen. Nicht nur als Freiberuflerin habe ich das letzte Jahr meine ersten Erfahrungen sammeln können, ich habe auch ein spannendes Projekt angefangen, ein kleines Träumen. Mehr dazu wann anders…

15 Manchmal lohnt sich abwarten und Tee trinken. Nach einem Jahr als Werkstudentin habe ich mit meinem neuen Arbeitsvertrag endlich mehr Verantwortung und spannendere Aufgaben bekommen. Warten lohnt sich eben.

16 Nichts lässt einen mehr wie auf dem Präsentierteller der reichen westlichen Welt fühlen, als auf Dromedaren zu reiten. Es schüttelt mich schon, wenn ich nur daran denke…

17 Langsamkeit tut gut. Bei all dem Stress und der Hektik in unserem Alltag tut es unheimlich gut, mal eine lange Pause einzulegen, tagelang zu lesen und nachzudenken und nichts zu tun.

18 Gute Zeiten, schlechte Zeiten. An manchen Tagen sind wir fröhlich, an manchen nicht. So ist das Leben. Ich hab dieses Jahr zum ersten mal richtig einsehen können, das Selbstoptimierung auch Grenzen hat und dass man schlechte Zeiten einfach akzeptieren muss.

19 Roadtrips sind ein Träumchen. Ich hatte ja gar nicht damit gerechnet, dass das Vanlife wirklich so cozy und zauberhaft ist, aber das ist kein Klischee! Ich hab unseren kleinen Sommer-Roadtrip geliebt und kann so einen Urlaub nur weiterempfehlen!

20 Die Dinge passieren eben immer dann, wenn man am wenigsten damit rechnet… Mach dich frei von Erwartungen, vom Druck unserer Gesellschaft, von Vorstellungen und all dem Kram. Dann passiert das, was du dir schon so lange wünschst von ganz allein…

Ach mir würde noch so viel mehr einfallen, aber das sind wohl die ersten 20 Dinge, die mir in den Kopf kamen…

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