Auf Pause drücken.

Ein Beitrag über mein Vorhaben die nächsten zwei Wochen. 

Was ich vorhabe.

Es geht in den Urlaub. Aber nicht in irgendeinen Urlaub. Es geht in einen kleinen Selbstfindungs – wir sind eins mit der Natur – Yoga und Meditations – wir haben zwei Wochen keine Toilette – Urlaub. Vanlife ist angesagt! Meine Freundin hatte das schon länger auf dem Schirm und ich muss sagen, ich war anfangs etwas skeptisch. Aber wie bei vielen Dingen im Leben muss man letztendlich einfach nur die Dinge in die Hand nehmen und loslegen. Also haben wir ein Auto (es ist ein Caddy) „umgebaut“ (aka ein Bett eingebaut) und es Rosa getauft. Mit Rosa gehts jetzt erstmal in die Schweiz und dann vielleicht noch nach Frankreich. Werden wir dann sehen…

Eine Pause machen.

Der Urlaub soll eine Pause sein. Von allem. Von social media und dem online sein, vom sich hübsch machen und ausgehen, vom produktiv sein und arbeiten. In meiner Vorstellung werden wir also den ganzen Tag mit Lesen, Yoga machen, Wandern, Kochen und Schreiben verbringen. Wir haben in der Schweiz kein Internet und wollen auch gar keins, es wird kein Netflix geben und keine Mails.

Einfach mal wieder back to basics lautet die Devise. Sich um das Wesentliche kümmern. Ums Essen, Schlafen, Lachen, Quatschen und bei sich Ankommen. Ruhe finden. Vor allem das. Einfach raus, den Blick schweifen lassen, Langeweile genießen und mal gar überhaupt nichts tun.

Und warum?

Eigentlich ist es ja ganz offensichtlich. Unsere Zeit ist so hektisch, es gibt jeden tag 1000 Dinge zu erledigen, für nichts hat man mehr Zeit. Und abends weiß man trotzdem nichts besseres mit sich anzufangen als 3 Stunden vor der neusten Serie zu versiffen und ungebremst durchs Instagram Feed zu scrollen. (Oder im noch schlimmeren Fall: Man weiß etwas besseres, kann sich aber nicht dazu aufraffen.) Und irgendwann wächst einem alles über den Kopf und man braucht eine Auszeit.

Nicht dass wir uns falsch verstehen: Ich liebe meinen Alltag, den Stress, die Uni und die Arbeit und ich stehe zu meinem Netflix Konsum. Ich bin eine sehr achtsame, reflektierte Person, mache auch zuhause in meinem 10qm Zimmer Yoga und versuche vor dem Einschlafen zu meditieren. Eine kleine Pause von wirklich allem ist eben trotzdem mal toll. Mehr dazu hab ich ja eh schon in diesem Beitrag geschrieben.

Bin dann mal weg. Kommst du mit?

Ab morgen bin ich dann also weg. Raus. Offline. Und hoffentlich in neuer Balance. Ich werde ein paar Gedanken sammeln und aufschreiben, frische Luft genießen und zur Ruhe kommen.

Und du kannst das auch tun. Auch wenn du nicht zufällig ein geeignetes Auto namens Rosa, zwei Wochen Urlaub, das Budget für einen Umbau (der allerdings nicht wirklich teuer war…) und einen tollen Reise-Buddy hast, kannst du mal Pause machen. Ein internetfreier Sonntag wäre ein Anfang. Mal ein bisschen spazieren gehen, lesen, einen Kaffee genießen und mit einem lieben Menschen sprechen. Und dann abends die Sterne ansehen und tief durchatmen. Das genügt manchmal schon.

In diesem Sinne: Wir sollten uns alle hin und wieder eine Pause gönnen.

4 Antworten auf “Auf Pause drücken.”

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