Was bisher geschah…

Eine kleine Ewigkeit ist es her, seit ich den letzten Beitrag auf diesem Blog hochgeladen habe. Wieso, weshalb, warum? Weiterlesen!

Zugegeben, die Einleitung klingt ein bisschen nach Clickbait. So als ob ich einen schlimmen Unfall hatte, oder einen Monat in einem Kriegsgebiet verbracht habe. Nichts dergleichen ist passiert, mir kam lediglich das Leben dazwischen. Und mit Leben meine ich vor allem Stress. Meine Güte, ich war wirklich lange nicht mehr so gestresst wie letzten Monat. Aber wie kam es überhaupt soweit? Wie geht es hier weiter? Was sind meine Pläne?

Wenn alles ein bisschen zu viel wird

Ich wusste es eigentlich schon vor dem kleinen melt down: Das wird dir hier alles ein bisschen zu viel. Die letzten beiden Juli Wochen war es dann endgültig so weit und ich war körperlich und geistig so ausgelaugt wie noch nie. Es gab Stunden, zu denen ich einfach nur da saß und dachte: So muss sich ein burn out anfühlen. (Zugegeben, da hab ich vielleicht ein bisschen übertrieben…) Aber so kommt es eben manchmal. Man übernimmt sich und scheitert. In meinem Fall zeigte sich das Scheitern nicht etwa daran, dass ich etwas nicht geschafft habe, sondern an meiner schlechten Verfassung. Daran, dass ich Ende Juli wie eine leere Hülle meiner selbst durch die Weltgeschichte lief. Ich will gar nicht genau darauf eingehen, was ich alles zu tun hatte und wie viel eine Klausurenphase beinhaltet und so weiter, weil sich dann jeder, der das hier liest automatisch damit vergleicht und das tut niemandem gut. Jedenfalls war MEINE Grenze damit eindeutig überschritten.

die Einsicht

Und wie das nunmal so ist mit uns Menschen, wollte ich ja am Anfang gar nicht wirklich realisieren, dass mir das alles zu viel wurde. Ich wollte nicht realisieren, dass ich Zeit für mich brauchte, obwohl mir mein Körper schon eindeutige Signale gegeben hatte. Keiner gibt gern zu, dass er gerade scheitert. Die Einsicht war der erste Weg zur Besserung. Ab dem Moment, an dem ich erkannt hatte, dass mir alles ein wenig über den Kopf gewachsen war, hab ich dann auch realisiert, dass bis zum Ende der Klausurenphase wohl nichts mehr zu retten ist. Augen zu und durch! Es kommen bessere Zeiten.

Wieder bei sich ankommen

Jetzt ist der Großteil erstmal überstanden, das Semester ist vorbei und ich hab einige Projekte fertig. Und deswegen hab ich auch endlich wieder Zeit über andere Dinge nachzudenken. (Wie zum Beispiel über diesen Blog.) Ich hab das Gefühl jetzt ist die richtige Zeit sich mal wieder zu ordnen, alles zu überdenken und neu zu sortieren. So wie zum neuen Jahr. Einfach mal wieder ausmisten, Klarheit schaffen, ein neues, unbeschriebenes Blatt Papier anfangen. Das kann ich wirklich jedem empfehlen, der sich ein bisschen ausgelaugt fühlt oder so, als wäre man vom Weg abgekommen. Einfach mal stehen bleiben, sich umsehen und alle Kleinigkeiten gründlich überdenken.

Das Problem mit kreativen Projekten

Und wie ich eben gerade so dabei bin ein neues Blatt Papier anzufangen, will ich auch diesem Blog wieder mehr Zeit widmen. Das Problem an kreativen Projekten wie diesem hier ist nur, dass man ständig alles über den Haufen werfen will. Zumindest geht es mir so. Deswegen musste ich auch direkt mal wieder das Blog Design ändern. Und davon mal abgesehen, warum bin ich nicht früher auf die Idee gekommen ein paar freie Bilder zu verwenden? Man muss ja nicht alles selbst machen. Und so kann man einfach viel harmonischer gestalten. An der Stelle möchte ich auch mal ein paar Selbstzweifel äußern: Manchmal frage ich mich, ob das hier überhaupt jemanden interessiert, ob ich überhaupt Leute inspirieren kann. Ich denke mir, dass mein Blog viel zu unprofessionell ist und ich viel zu wenig Zeit investiere. Aber dann denke ich wieder: Egal, und wenn es nur ein Tagebuch ist, dann ist das doch auch wertvoll oder…?

Wie auch immer. Ich versuche jedenfalls wieder öfter zu schreiben. Da sind so viele Themen in meinem Kopf, so viel Ideen, die ich teilen will. Ich hoffe du bist dabei!

 

 

 

4 Antworten auf “Was bisher geschah…”

  1. Hallo liebe Celine,
    Ich lese deinen Blog sehr, sehr gerne und freue mich jedes Mal, wenn ein neuer Beitrag erscheint.
    Übernimm dich aber natürlich nicht und nimm dir die Zeit, die du brauchst.

    Gefällt 1 Person

  2. Hey,
    ich wünsche dir, dass es jetzt alles wieder entspannter wird! Was deine Gedanken zum Blog angeht – ich weiß total, was du meinst. Mir hat der Tagebuchgedanke, den du auch ansprichst, geholfen. Den Blog einfach nur für sich zu schreiben. Ich habe dann gemerkt, worüber ich schreiben möchte und mich mit meinem Content mehr wohlgefühlt. Hab Freude an deinem Blog! 🙂
    xx anna

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    1. Hey Anna, danke für deinen lieben Kommentar! 🙂 Gut zu wissen, dass ich nicht alleine bin mit diesem Gefühl. Den Tagebuch Gedanken muss ich mir einfach immer wieder mal bewusst ins Gedächtnis rufen… Liebe Grüße,
      Celine 🙂

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