Ganz ohne Stress.

Wie man die Ruhe selbst bleibt und immer bei sich ist. Auch wenns mal brenzlig wird.

Heute soll es um Stress gehen. Nicht den Stress, der Spaß macht, sondern den, der sich mit der Zeit in Verzweiflung verwandelt. Es soll um diesen hässlichen Stress gehen, der einen richtig einnehmen kann. Es soll um den Stress gehen, bei dem man das Gefühl hat, dass einem alles viel zu viel wird. Dass man das nicht schaffen kann. Die absolute Verzweiflung eben. Jeder kennts.

Obwohl nein, eigentlich soll es nicht um den Stress gehen, sondern darum, wie man erst gar nicht in so eine prekäre Situation hinein gerät.

Ich bin mittlerweile eine sehr entspannte Person geworden. Ich fühl mich in Balance mit mir selbst. Und das gerade jetzt, zwischen Klausurenphase, Arbeit, Forschungen und Tanzwettkämpfen. Das alles ist viel, aber ich bin ruhig. Das war nicht immer so und vermutlich wird es auch nicht immer so sein. Trotzdem hab ich das Gefühl, ich hab ein paar Strategien entwickelt, die mir helfen ruhig und gefasst zu bleiben.

Deswegen teile ich heute meine top 4 Tipps gegen Stress und für eine innere Balance mit dir. Et voila:

1 Aufregen und Jammern bringt nichts. Ich hab dazu zwar keine Forschungen angestellt, könnte mir aber vorstellen, dass das ein Phänomen der westlichen Welt ist: Kaum wird’s mal ein bisschen unbequem fangen wir an zu jammern, kaum funktioniert mal etwas nicht so, wie wir es uns vorgestellt haben, regen wir uns auf. Das kostet Nerven und Zeit, bringt aber in den meisten Fällen leider gar nichts. Außer schlechte Laune. Super Grundlage um produktiv zu sein… Ich hab mir das Aufregen und Jammern abgewöhnt. Manche Dinge können wir nicht ändern und damit müssen wir uns abfinden. Manche Dinge passieren eben einfach so. Punkt. Mach dir das das nächste Mal bewusst, wenn du anfängst dich in etwas reinzusteigern, das du nicht ändern kannst. Akzeptiere es, nimm es an, überlege wie du das Beste draus machen kannst.

2 Den Überblick behalten. Gerade in stressigen Zeiten ist es für mich so, so wichtig alles haarklein aufzuschreiben, Listen zu machen und Übersichten zu erstellen. Auf dem Papier ist aus dem Kopf lautet meine Devise und es klappt auch. Wenn man sich nämlich alle Aufgaben und Termine, die abzuarbeiten sind ordentlich in einem Planer organisiert behält man erstens den Überblick und muss zweitens nicht immer an alles denken. Ich trage alles fleißig in mein bullet journal ein.

3 Konkrete Aufgaben und Ziele vornehmen. Denn wer kann schon mit dem Punkt „Lernen“ auf der to do Liste etwas anfangen? … Eben. Ich strukturiere mir alles immer ziemlich genau, teile größere Dinge in Häppchen auf und freue mich dann auch umso mehr, wenn ich schneller etwas abhaken kann. Außerdem nehme ich mir jede Woche neue Dinge vor, behalte die kommenden Wochen im Blick und weiß so ganz genau, was wann zu tun ist.

4 Trotz Stress bei sich bleiben. Bei sich bleiben? Was heißt das überhaupt?

Zum Einen heißt bei sich bleiben, sich nicht von anderen irritieren zu lassen. Jeder und jede hat ein eigenes Tempo, einen eigenen Weg, eigene Probleme und eigene Ziele. Es bringt nichts sich mit anderen zu vergleichen. Meistens hat man danach nur ein noch schlechteres Gefühl. Deswegen sollten wir damit aufhören, uns einfach mal nur auf uns konzentrieren und versuchen, mit unseren Gedanken nicht abzuschweifen in diese Illusion, die uns vorspielt, dass alle anderen viel besser, weiter und erfolgreicher wären.

Doch bei sich bleiben hat für mich noch eine andere Bedeutung. Es bedeutet auch, dass ich immer noch Zeit habe für das, was mir im Leben Glück bringt. Ich will Zeit für Kaffee haben, fürs Yoga, für meine liebsten Menschen und die kleinen schönen Dinge die unser Alltag bereithält. Ich habe einfach gemerkt, wie sehr ich immer mehr verzweifle und unzufrieden bin, wenn ich mich bedingungslos in Etwas hineinstürze. Wir sind keine Maschinen, die Dinge einfach ohne Pause abarbeiten können. Und auch wenn wir das Gefühl haben, dass für schöne Dinge keine Zeit ist, brauchen wir ab und zu eine Pause, ein bisschen Wärme, Bewegung und Genuss. Ich hab sogar das Gefühl, dass diese Dinge mir wieder mehr Schwung und Motivation geben können, den Kopf frei machen und, und das ist das allerwichtigste, mich ins Gleichgewicht bringen.

In diesem Sinne wünsche ich dir ganz viel Kraft, falls du gerade in einer brenzligen Lebenslage angekommen bist. Du schaffst das, du bist nicht allein und am Ende kommt sowieso alles wie es kommen soll. Ende.

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