Mein Journal für 2019

Ein neues Jahr. Eine unbeschriebene Blankoseite. Ganz viel Raum. Zum neu anfangen, zum entfalten, zum weitermachen und beenden. Ja, irgendwie mag ich dieses Neujahrsgefühl, das in der Luft liegt. Schön.

Vor einem Monat hab ich mir schon Gedanken gemacht, wie ich meinen Kalender 2019 gestalten will. Ich bin old school. Ich mag Papier und Bilder, die man mit Klebestift aufklebt. Ich mag es schön zu schreiben und etwas in der Hand halten zu können. Und ich brauche Ordnung, Listen, ich muss mir alles notieren, ansonsten vergesse ich es vermutlich. Deshalb habe ich dieses Jahr wieder ein bullet journal. Ein Notizbuch mit Punkten, in dem man sich kreativ organisieren kann. Und das will ich dir heute zeigen.

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Die ersten beiden Seiten in meinem neuen Kalender widmen sich meinen Zielen, aber auch Wünschen. Ich finde einfach, dass man deprimiert ist, wenn man manche Ziele nicht erreicht, bei Wünschen dagegen ist es nicht so. Deshalb werde ich auf dieser Seite beides eintragen.

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Als nächstes folgt das wohl Unspektakulärste: die Jahresübersicht.

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Diesmal hab ich mir viele schöne Fotos aus Pinterest ausgedruckt, die meine minimalistisch gestalteten Seiten schmücken. Und ich liebe es!

Zwischen diesen allgemeinen Seiten und der Januar cover page habe ich dann ein paar Seiten frei gelassen. Für Zitate vielleicht…? Man weiß ja nie.

Dann geht es jedenfalls weiter mit der Januar cover page.

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Nach der cover page folgt bei mir eigentlich IMMER eine gratitude list. Die gratitude list ist mir unglaublich wichtig und eine wunderschöne Sache. Jeden Tag schreibt man darin auf, wofür man dankbar ist. An erster Stelle steht dabei für mich der Gedanke der Wertschätzung. Aber ganz automatisch macht es mich auch wirklich glücklich, den Tag noch einmal revue passieren zu lassen und festzustellen, wie wunderbar alles ist.

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Gleich danach, wird es wieder eher organisatorisch und die Monatsübersicht schließt sich an. Hier trage ich schonmal alle möglichen Termine ein, die ich am Anfang des Monats weiß. Wann ich arbeiten muss, oder wann jemand Geburtstag hat. Auf dem Bild habe ich sogar schon angefangen die Übersicht auszufüllen.

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Dann kommen meine „trackers“. Hier halte ich fest, was ich an wie vielen Tagen des Monats durchgezogen habe und wie es um mein Geld, meinen Müll und mein Zuhause steht. Auch wenn ich manchmal vergesse den Tracker auszufüllen, ist es irgendwie schon spannend zu sehen, wie oft man denn tatsächlich seinen Vorhaben nachgeht.

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Und jetzt kommt etwas Neues. Ein kleines Experiment, das ich mal ausprobieren wollte. Und zwar hab ich mir je eine Doppelseite für ein „happiness project“ und mein „eco me“ genommen, damit ich mal konkret an etwas arbeiten kann, ohne immer nur tausend schwammige Ideen im Kopf zu haben.

Das happiness project im Januar steht ganz unter dem Motto: „ausmisten, ordnen, neu anfangen“. Ich will meine Sachen durchgehen, neu sortieren, Dinge weggehen und am Flohmarkt verkaufen. Mein Ziel ist es einfach am Ende des Monats mit einem aufgeräumten Lebensumfeld ins neue Jahr starten zu können.

Auf den „eco me“ Seiten will ich mich im Januar aktiv mit meiner Ernährung und dem Konsum von Lebensmitteln auseinander setzen. Zum einen weil den Dezember hindurch mein veganes Dasein ganz schön gelitten hat und ich viel öfter Tierisches gegessen hab als mir lieb war und zum anderen, weil mir immer mehr bewusst wird, wie viel Einfluss wir durch unseren Lebensmittelkonsum auf unseren ökologischen Fußabdruck haben.

Vielleicht erzähle ich zu den beiden Vorhaben hier auf dem Blog nochmal mehr, oder berichte auf Instagram. Stay tuned!

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Last but not least: die Wochenübersicht mit den einzelnen Tagen, kleinen Kleiderbügelsymbolen für meine tägliche Outfitwahl, einer food inspo Liste und Uni to dos. Sieht nicht sehr spektakulär aus und das ist es auch einfach nicht. Aber das Praktische an bullet journals ist ja gerade, dass man die Aufteilung der Planung an seine momentane Lebenssituation anpassen kann. Wenn in zwei Monaten wieder Semesterferien sind, lasse ich die Uni to dos einfach weg, für Urlaube schreibe ich Packlisten ins Journal und wenn ich mal wieder Lust habe etwas zu malen, dann mach ich das eben einfach. Platz ist genug.

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Ich liebe bullet journaling einfach. Für mich ist es die perfekte Balance zwischen einem guten Maß an Kreativität und Organisation. Meine Begeisterung für diese Art der Planung fängt schon mit der sorgfältigen Auswahl des Notizbuches an und ich verliere fast nie die Lust dazu. Höchstens die Zeit. Die Zeit fehlt mir tatsächlich manchmal… Die Schriften, die ich dieses Jahr benutze, habe ich auch in Pinterest gefunden, mein schwarzer Stift ist ein ganz normaler Fineliner, zum ausfüllen benutze ich einen Kugelschreiber.

Ich kann ein echtes Heft aus Papier jedem ans Herz legen. Mir erscheint online Planung irgendwie ganz gefühllos und es überkommt einen auch nicht unbedingt Nostalgie, wenn man im leuchtenden Display zum Jahr 2016 zurück wischt. Und wenn es für die Arbeit ein online Kalender sein muss, dann kann man so ein journal ja auch nur für sich nutzen. Für gratitude lists, food inspiration und anderen kreativen Kram. Hach, die Möglichkeiten sind so unendlich groß…

2 Antworten auf „Mein Journal für 2019

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