a minimalists´ room tour

Minimalism, minimalistic habits, minimalistic kitchen

Halli hallo!

Heute gibt´s mal wenig Text und viele Bilder. Ich hab vorhin mein minimalistisch designtes Zuhause für dich abgeknipst und will dir das jetzt gerne zeigen, seit der letzten kleinen Roomtour hier auf meinem Blog hat sich nämlich einiges verändert…

Ein schönes, ordentliches Zuhause, in dem man gerne Zeit verbringt, ist mir sehr, sehr wichtig. Als ich mit dem Minimalismus angefangen hab, ist mir bewusst geworden, was für ein Chaos ich eigentlich daheim horte und wie sehr mich diese vielen Dinge einengen. Deswegen bin jetz schon eine ganze Weile damit beschäftigt unnötigen Kram aus meinem Zuhause zu verbannen und habe mittlerweile fast schon mein Ziel erreicht: Alles, was sich in meinem Zimmer befindet, hat einen Sinn, wird gebraucht, liegt mir am Herzen. Ich weiß, wo alles ist, ich fühle mich wohl, Ordnung halten ist einfach geworden und ach, diese Liste könnte ewig so weiter gehen, ich liebe mein Zuhause.

Ganz grundsätzlich achte ich akribisch darauf, dass alles, was offen herumsteht, der gleichen Farbpalette angehört. Das wäre dann Grau, Rose, Weiß. Auf diese Art und Weise wirkt ein Raum sehr ruhig, ordentlich und durchdacht finde ich. Außerdem mag ich große, helle, leere Räume. Ich will nicht zu viele Möbel ins Zimmer quetschen, nicht zu viel Krims Krams, der auf dem Schreibtisch oder dem Fensterbrett einen Stammplatz hat. Klar liegen auch bei mir ein paar Dinge einfach so rum, aber ich versuche, dass es so wenige wie möglich sind.

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Das hier ist meine Küche. Ich liebe sie. Wirklich. Eigentlich wohne ich noch bei meinen Eltern und wir haben auch im Erdgeschoss eine ganz bezaubernde, große Küche, aber vor etwa einem halben Jahr wollte ich unbedingt auch eine. Das mag vielleicht erstmal etwas ungewöhnlich scheinen, trotzdem war das die beste Entscheidung überhaupt. Mit einer eigenen Küche, kann ich all das kochen, was meiner Ernährung entspricht, ich kann um zwölf noch anfangen, einen Kuchen zu backen (Ja, das kommt vor.) und vor allem: Ich kann Ordnung machen und Geschirr spülen, wann ICH will. Die Küche hat mich ein ganzes Stück autarker werden lassen, sie war wie ein Kompromiss, weil ausziehen momentan einfach noch zu teuer für mich ist. Ich verbringe sehr viel Zeit mit meiner kleinen Küche und hab eine richtige Leidenschaft für Essen und Essen machen entwickelt… Noch dazu war diese provisorische, zusammengestückelte, charmante „Küche“ gar nicht mal so teuer.

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Der süße Servierwagen, der neben meiner Küche steht, ist ein kleines Raumwunder und einfach perfekt, um Geschirr aufubewahren. Mal sehen, wann der Platz dann knapp wird, leider hab ich nämlich eine kleine Sucht entwickelt, was Küchensachen angeht. Wenn es aber auch jede Woche eine neue Kollektion schöne Teller im … (ersetze die drei Punkte einfach gedanklich mit den zwei Buchstaben eines schrecklich nicht-nachhaltigen, großen Modeunternehmens) HOME gibt… Im mini-Gartenhäuschen gibts Zitronenmelisse und Basilikum zu pflücken, alle anderen Pflanzen würden mir definitiv wegsterben.

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Den 50er Jahre Mixer, den ich mir immer in einem dieser klassischen Diner in den USA vorstelle, zu Zeiten in denen Milchshakes ein paar Penny gekostet haben, fand ich vor Kurzem in unserem Keller und naja, er ist eben einfach toll. Und die Herdplatte ist übrigens genauso Retro wie sie aussieht. Als mein Dad sie mir damals aus seinem misteriösen Sammersorium ungenutzter Dinge mitgebracht hat, musste ich erstmal den DM (Nein, hier ist nicht der Drogeriemarkt gemeint, sondern die Währung.) -Aufkleber von der Packung kratzen. Ach und der Putzlappen mit der Auschrift „Bless this mess.“ hat hier ganz schön seinen Sinn verfehlt und steht seit jeher wie eine quadratische Postkarte neben den rosa Kunstblumen.

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Mein Schribtisch ist wie eine kleine Insel mitten im Zimmer. Es gibt nicht viel Stauraum, aber ich hab mich einfach in dieses Design verliebt. So simpel. Ich bin eine richtige Schreibtisch-Person und sitze wirklich oft auf diesem weißen Holzstühlchen mit Kunstfell. (Auch gerade eben, während ich diesen Post schreibe haha.) An meinem Tisch mach ich quasi alles. Ich esse, nähe, bin am Laptop, schaue netflix, schreibe mein Bullet Journal, lerne für die Uni, gebe Nachhilfe oder sitze hier mit Freunden bei einem Kaffe, Essen oder dem ein oder anderen Glas Wein. (Okay, das klang jetzt irgendwie sehr spießig und erwachsen…) Ich mag es, wie dieser Tisch quasi das Herz des Zimmers ist und man von beiden Seiten daran sitzen kann.

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Ignorieren wir mal gekonnt den Kabelsalat unten rechts im Bild, den ich jeden Tag wieder ohne Erfolg mit der Glitzertasche zu verdecken versuche und kommen direkt zu meinem Kleiderschrank. An dieser Kleiderstange hängen alle Teile, die nicht knittern sollen, in der kleinen weißen Box bewahre ich Badeanzüge, Bandanas, Bralettes und so einen Kram auf, dann gibt es vom Bild aus links noch zwei weitere Boxen, eine für Unterwäsche, eine für Hosen, T-shirts und co. Außerdem hängt immer ein Teil meiner Kleidung an der Innenseite meiner Zimmertür rum.

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Mein Bett ist in dieser kleinen Nische, quasi gegenüber der Küche. Diese Aufteilung finde ich mittlerweile ziemlich perfekt, weil das Bett dann ein bisschen abgetrennt von den anderen Dingen steht und naja, die Ecke ist eben auch einfach megaaa gemütlich oder? Von diesem used look Palletten Design bin ich schon lange ziemlich überzeugt, allerdings hatte ich nur drei Palletten, deswegen ist die untere rechte Ecke mit alten Polstern ausgestopft haha. Meinen Lattenrost hab ich aus meinem alten Bettgestell behalten, damit die Matratze gut atmen kann. Rechts an der Wand ist mein kleines Mood Board, der einzige Fleck im Zimmer, an dem ich Bilder, Zeichnungen und Postkarten aufhänge.

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Zum Schluss noch meine, naja nicht ganz so schöne Waschbecken-Ecke. Mein Waschbecken ist ein all in one Waschbecken. Hier spüle ich mein Geschirr und wasche mein Gemüse, trotzdem putze ich auch abends meine Zähne dort. Am Anfang war das vielleicht ein bisschen komisch, aber man gewöhnt sich schnell dran.

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Das war jetzt doch ganz schön viel Text, ich hoffe du wolltest überhaupt so viel über mein Zuhause wissen… Wenn du noch Fragen zu irgendetwas hast, dann schreib mir gerne eine email oder einen Kommentar.

Und hier noch ein kurzer #nobullshit Kommentar: Wer jetzt denkt ich wäre mega ordentlich, hat sich vielleicht in bisschen geirrt. Vor meiner Tür ist nämlich ein kleiner Vorraum und dort staple ich oft all den aussortierten Kram nach dem Motto „Aus den Augen, aus dem Sinn.“ auf einen großen Haufen…

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