Alltag

happiness habits, pure Happiness

Morgen fängt die Uni wieder an. Ob mir die sieben Wochen Semesterferien kurz vorkamen? Ja. Ob ich gerne länger frei gehabt hätte? Nein. Ein paar Gedanken zu Alltag, Stress und einem vollen Terminplaner. (Ach ja und ich weiß, das Bild ist nicht unbedingt total alltäglich, sondern ganz schön weit weg von Stress und vollen Terminplanern haha.)

Als ich noch in der Schule war, dachte ich immer, ich bräuchte unbedingt einmal eine lange Zeit frei, ohne Verpflichtungen und ohne Stress. Dann war die Schule vorbei und alles ging so schnell und da war sie die freie Zeit. Mehrere Monate einfach mal nichts zu tun. Ein bisschen Minijob hier, oft im Urlaub, ein paar kreative Projekte, dies, das, Annanas. Und obwohl das alles wirklich toll war und ich eigentlich nie so richtig gelangweilt war, kam ich mir unglaublich träge vor. Ich hasse es in der früh aufzustehen, aber wenn man auf einmal jeden Tag ausschlafen kann, dann ist das gar nicht mehr so erstrebenswert. Genauso wie ich mir früher oft weniger Stress gewünscht habe und weniger Aufgaben und weniger zu tun, aber als es soweit war, gerne einen bisschen volleren Terminplaner gehabt hätte.

Vielleicht klingt das spießig oder absurd, aber ich habe den Alltag vermisst. Morgens für etwas aufzustehen, irgendwo hin zu müssen, ein Ziel zu verfolgen.

Für viele ist Alltag ein negatives Wort glaube ich. Aber wieso eigentlich? Ich finde jeder sollte ein Leben leben, in dem man seinen Alltag genießen kann, in dem man sich auf den Montag auch mal freut, in dem es viele schöne Dinge gibt, die einem den Stress leichter machen. Seit ich studiere, bin ich so einem Alltag sehr nah gekommen und das macht mich unglaublich glücklich!

Klar, ich als Studentin mit Minijob hab auch nicht unbedingt den geregelsten Alltag und vielleicht auch nicht so viel Stress wie andere Menschen. Da kann ich natürlich leicht von einem gewissen Alltagsglück schwärmen. Trotzdem glaube ich, ob wir unseren Alltag gerne leben oder nicht, hängt auch viel von unserer Sichtweise ab und davon, wie sehr wir die kleinen Dinge wertschätzen können. Da ist sie wieder, die Achtsamkeit.

Ich hab dir hier mal drei top Alltags-Achtsamkeits-Tipps aufgeschrieben:

1 einen Terminplaner führen, mit Liebe. Ich hatte schon immer ein Faibel für schöne Terminplaner, seit einiger Zeit erstelle ich mein eigenes bullet journal. Wer seine Termine und Aufgaben immer ordentlich irgendwo einträgt, hat alles im Blick und muss sich über die Wochenplanung nicht mehr den Kopf zerbrechen. Allen, die gern kreativ sind und Wert auf Design legen, kann ich ein bullet journal nur ans Herz legen, ich bin jedes mal unglaublich happy, wenn ich meins aufschlage oder weiter schreibe.

2 Essen, lecker und halbwegs gesund. Essen ist mir unglaublich wichtig. Ich kann nicht verstehen, wieso sich Menschen für so eine bedeutende Sache im Leben nicht mehr Zeit nehmen. Wir essen so oft, da ist es schon toll, wenn man sich im Alltag so richtig auf sein Essen freuen kann. Außerdem gibt uns unser Essen natürlich auch alles, was unser Körper braucht, um unserem Alltag Stand zu halten. Trotzdem bin ich niemand, der super mega gesund isst und kein Körnchen Zucker zu sich nimmt. Alltag heißt auch, dass man manchmal nach der Arbeit ein richtig gutes Soulfood braucht und sich kurzer Hand einen kleinen Schokokuchen mit flüssigem Schokokern machen muss. Wer kennts? (hier mehr zu meinen Essgwohnheiten)

3 dankbar sein, jeden Tag. Ich versuche jeden Tag eine Sache in eine gratitude list einzutragen, für die ich besonders dankbar bin. Das kann ein Moment gewesen sein, ein Mensch, eine Sache, ein Gefühl, einfach irgendwas. Manchmal vergesse ich das, aber wenn man drauf achtet möglichst oft etwas einzutragen, ist es wirklich toll sich die Liste am Ende eines Monats anzusehen. Unsere Leben sind so wunderschön, das sollten wir uns auch während dem Alltag öfter bewusst machen.

So, und jetzt genieße ich noch die Sonne an diesem letzten Semesterferientag. Hab einen wundervollen Start in die neue Woche!

Australia -1991

Ein Gedanke zu “Alltag

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