wardrobe Spring cleaning

Fashion, wardrobe

Huhu du.

Heute bin ich mir unsicher wie ich anfangen soll. Ich bin mir sogar unsicher, über was ich schreiben will. Das hier ist ein Fashion Beitrag, mal wieder was Banales, ein Thema bei dem ich auch mal weg kann von der ganzen Gesellschaftskritik und dem Umweltschutz. Ich merke, wie ich das manchmal ganz dringend brauche. Das Banale. Das Einfache. Dinge, die nicht ernst sind, sondern Spaß machen, ohne eine große Bedeutung. Also los, lass uns über Frühling quatschen, über Frühling und Farben und Klamotten. Irgendwie eine sorgenfreie Welt.

Seit sich die ersten Sonnenstrahlen zeigen hier im grauen Deutschland, bin ich ganz euphorisch und will raus, diese Frühlingsgefühle aufsaugen wie ein Schwamm. Und mit den Frühlingsgefühlen kommt auch mein Frühlings-Ich, das direkt mal über meinen Stil in dieser neuen Jahreszeit nachdenkt.

Ich weiß natürlich nicht wie es dir geht, aber ich bin einer der Menschen, die glauben, dass man durch Kleidung ganz schön viel bewirken kann. Sie ist nicht da, um andere zu beeindrucken, sondern um dem eigenen Lebensgefühl Ausdruck zu verleihen und es so nach außen zu tragen (dazu gibt´s auch einen Post). Und weil sich das eigene Lebensgefühl je nach Jahreszeit schon ein bisschen ändert, ist es manchmal wirklich schön, auch den Kleiderschrank richtig bewusst in die neue Saison mitzunehmen und mal zu überlegen, auf was man denn so Lust hat, zum Beispiel im Frühling. Wie ein Frühjahrsputz im Kleiderschrank also.

Damit wir uns nicht falsch verstehen, auch ich hab die Schattenseiten unserer Mode natürlich nicht vergessen, aber es geht hier auch gar nicht darum, alles rauszuwerfen und sich für den Frühling erst mal einen neuen Satz Kleidung anzuschaffen. Vielmehr ist es für mich das Entdecken von Neuem in den Sachen, die schon da sind.

Da ist nämlich der Punkt. Ich als Minimalistin hab nur noch wenig Kleidung und deswegen kaum noch Sachen die man nur zu einer Jahreszeit tragen kann. Das ist einfach unvorteilhaft in einem capsule wardrobe. Deswegen hab ich es zu einer Wissenschaft gemacht, mit denselben Sachen ein doch ganz anderes Lebensgefühl einzufangen. Ich hoffe es kann mich gerade irgendwer nachfühlen, Kleidung ist Kunst meine Lieben!

Ein paar neue Teile sind trotzdem in Planung, die werde ich selbst nähen. Außerdem hab ich mir ein neues gebrauchtes paar Schuhe gekauft whoop whoop, Schuhe können nämlich ein wichtiges Detail sein!

Um das kreative Frühlingschaos in meinem Kopf zu ordnen und das Lebensgefühl auf Papier zu bringen, das ich später durch meinen Style vermitteln will, hab ich spontan mal ein mood board gestaltet. Ich finde es oft schwierig sich an sowas ranzutrauen, weil man sich dann doch immer den Druck macht, dass es am Ende gut designed sein muss, dabei ist das natürlich Blödsinn. Ein moodboard soll einfach nur Inspiration geben und ein Gefühl einfangen.

Ich hab mir diesmal ganz viel Zeit genommen und war am Ende richtig zufrieden meine Ideen auf dem Papier zu sehen.

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Solche Farbkarten gibts im Baumarkt bei den Wandfarben und die Stoffmuster hab ich aus dem Möbelhaus. Ich weiß natürlich, dass das wohl nicht der eigentliche Zweck dieser Muster ist, aber sie eignen sich einfach prima für ein mood board!

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Auch Zeitungsausschnitte kann man gut verwenden, um Stil abzubilden. Außerdem hab ich auf meinem mood board direkt meine kommenden Nähprojekte skizziert und ein paar Worte dazu geschrieben. Auch wenn du deine Kleidung nicht selbst nähst, hast du bestimmt eine Vorstellung davon, was in deinem Frühlingskleiderschrank noch fehlt und kannst dir dazu mit Skizzen Gedanken machen.

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Mein Tipp für dich: Leg einfach mal los. Ein mood board zu gestalten macht wirklich Spaß und danach hat man wieder total Lust neue Outfits zu kombinieren und sich in der Welt der Kleidung zu verlieren. Für Manche mag das alles viel zu viel Wirbel um Anziehsachen zu sein, aber wie gesagt: manchmal ist es gut, etwas ganz Banales zu tun.

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