matschig aber lecker

Minimalism, minimalistic kitchen

Hallo meine liebe Leserin oder, falls du einer meiner, wie ich mal schätze wenigen, männlichen Leser bist, hallo mein lieber Leser.

Weil ich dir im letzten Minimalism Post von meiner simple kitchen vorgeschwärmt habe und das letzte Rezept schon viel zu lange her ist, will ich dir heute meine beiden Lieblingsmatschepampen vorstellen. Klingt erst mal nicht so, ist aber heaven on earth, versprochen! Und nein, hier folgt kein Porridge Rezept…

Porridge, Porridge, Porridge. Überall hört man von ihm, wie toll er ist und wie simpel und auf einmal gibt’s auch im Supermarkt nette kleine Tütchen mit Pulver drin, einfach aufgießen und schon Porridge. Ich bin von diesem hype um klebrige Haferflocken leider nicht nicht ganz so überzeugt. Mal unter uns: Wie kann man davon überhaupt mehr als zwei Löffel essen? Deswegen geht´s heute um meine Lieblingsmatschepampen, die ja vielleicht auch für dich was sein könnten…

Erste Kreation: Grießbrei. Wer spontan an die Rüschengardinen seiner Oma denken muss, den verurteile ich sicher nicht, denn Grießbrei ist jetzt nicht unbedingt das trendigste Essen. Ich habe den Brei vor etwa drei Monaten für mich entdeckt und ich kann ihn wahrscheinlich bald zu meinen Grundnahrungsmitteln zählen… Grießbrei geht einfach immer, ist blitzschnell gemacht und ein richtiger Herzenswärmer. Ich esse ihn gerne morgens, nachmittags und abends und nachts aber ich denke er schmeckt auch vormittags gut haha. Einziger Nachteil: mir persönlich schmeckt Grießbrei bisher wirklich nur mit Kuhmilch… Aber ich werds weiter probieren, noch habe ich nicht alle Nusssorten im Milchregal durch! Hier kommt das Grundrezept:

Du brauchst:

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Aus deinem Küchenvorrat:

3 EL Dinkelgrieß

Vanillezucker

Und frisch gekauft:

250 ml Milch deiner Wahl

Toppings deiner Wahl

Und so geht’s:

Milch in einen kleinen Topf geben und langsam erhitzen, dabei gelegentlich mal mit einem authentischen Holzlöffel rühren. (Nicht zu schnell heiß werden lassen! Die Milch hockt dann an und man schrubbt länger den Topf, als man drin gekocht hat… Ich spreche hier aus Erfahrung.) Wenn die Milch schon dampft gibst du Esslöffel für Esslöffel den Grieß mit dazu. Am besten so ein bisschen reinrieseln lassen und nach jedem Löffel mit einem Schneebesen oder einer Gabel umrühren, sonst gibt’s Klümpchen. Dann noch ungefähr einen halben Teelöffel Vanille reinrühren und alles leicht aufkochen lassen. Das ganze dickt dann ein und du rührst am besten schön fleißig weiter, bis du eine cremige Grießbrei-Konsistenz erkennen kannst (Bei pflanzlicher Milch bleibt das Ganze relativ flüssig). Zum Schluss den Grießbrei in ein Schälchen umfüllen, und zwar lieber einen Tacken zu früh, denn auch hier gilt: Wenn der Brei erst mal im Topf klebt, dann ist der vibe einfach kaputt. (Der clue ist eigentlich sich diese kurzen fünf Minuten Zubereitungszeit zu nehmen, dabei zu bleiben und schön oft zu rühren, dann kann gar nichts schief gehen.)

Ja, das wars schon. Die angegebene Portionsgröße finde ich ziemlich perfekt, nicht zu viel, nicht zu wenig, noch genug Platz im Schälchen für die Toppings. Und aprospos Toppings: Ich hacke immer Banane und Zartbitterschokolade als Toppings in kleine Scheibchen und Stückchen und bin absolut süchtig nach dieser Kombi! Die Schokolade schmilzt dann übrigens auch ganz prima auf dem warmen Brei…

Und jetzt zum zweiten Rezept. Dieses ist super duper zum mitnehmen und wird kalt gegessen. Ich rede von meinem Lieblings-Bircher-Müsli. Schon lange bin ich ein Fan von richtig gutem Bichermüsli, habe aber zu meiner Enttäuschung noch nicht allzu oft ein richtig gutes gegessen… Dieses Rezept kenne ich erst wirklich kurz, war aber sofort verliebt in die Geschmackskombi und die perfekte Balance von knusprig mit Biss und cremig sahnig. Einfach lecker und einfach ein gesundes, ausgewogenes, tolles Frühstück. Los geht´s:

Du brauchst:

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Aus deinem Küchenvorrat:

50g Walnüsse

100g 6-Korn-Mischung

50g getrocknete Früchte (Ich hab bisher nur Cranberries und Kirschen ausprobiert, bin mir aber sicher, dass zum Beispiel Rosinen auch gut gehen und wesentlich billiger sind.)

50g Haferflocken

ein bisschen Vanille

ein Esslöffel Chiasamen

Und frisch gekauft:

150g Apfelsaft (Frag mich nicht warum bei diesem Rezept auch die flüssigen Lebensmittel in Gramm angegeben wurden…)

250g Milch (Ich nehme Reismilch, aber da kannst du dich ganz nach deinem Geschmack austoben.)

2 Äpfel

ein paar Esslöffel (Vanille-)Joghurt (Da bleib ich bisher beim Kuhmilch-Joghurt, aber hauptsächlich weil es pflanzlichen Joghurt nur in Plastikbecherchen gibt…)

Und so geht´s:

Die getrockneten Früchte, Walnüsse und Äpfel schön fein hacken, dann alles bis auf den Joghurt zusammen mischen und über Nacht in den Kühlschrank stellen. Am nächsten Morgen kannst du dann noch den Joghurt einrühren uuund fertig! Von dieser Portion nehme ich mir vier Tage lang ein halbes Jar voll in die Uni mit, den Joghurt rühre ich jeden Morgen frisch rein. Außerdem packe ich gerne noch Bananen oben drauf. Ach und kleiner Tipp noch: je kleiner du die Sachen schneidest, desto homogener wird dein Müsli natürlich…

Das paradoxe ist, dass sich das jetzt viel schneller anhört als das erste Rezept, obwohl es ehrlich gesagt mindestens vier mal so lang dauert… Allerdings finde ich das Schnippeln eigentlich ziemlich entspannend und es schmeckt natürlich doppelt so gut, wenn man alles mit den eigenen Händen gemacht hat und nicht der foodprocessor zum Einsatz kommen musste. Besonders produktiv ist der Abend übrigens genutzt, wenn man während dem Äpfel schneiden seine Lieblingsserie auf Netflix weiterschaut. 😉

Ich hoffe du probierst meine zwei all time favourites in Sachen matschig aber lecker mal aus, ich verspreche dir, du wirst es sicher nicht bereuen!

 

 

Ein Gedanke zu “matschig aber lecker

  1. Hallo liebe Celine,
    danke für die leckeren Rezepte! Haferbrei bringe ich auch nur selten runter, deshalb bin ich dir sehr dankbar für die Idee mit dem Bircher Müsli. Weil ich gegen Walnüsse
    und Apfel allergisch bin, habe ich die beiden Zutaten durch Sonnenblumenkerne und Banane ersetzt, schmeckt sehr gut! Für weitere Anregungen kann man mal nach „Overnigjt oats“ suchen, da gibt es ganz viele Varianten für ein Frühstück mit Haferflocken.
    Liebe Grüße
    Sarah 🙂

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