gute Vorsätze?

happiness habits, mindfulness, pure Happiness

Der Jahreswechsel steht an. Irgendwie einfach nur ein Datum und irgendwie doch viel mehr als das. Dazu ein paar Worte. 

Mir persönlich bereitet der Jahreswechsel schon seit längerem Kopfzerbrechen. Ich will gerne noch mit einigen Dingen abschließen und mach mir unnötigen Stress, dass ich unbedingt alle Bilder in mein Reisetagebuch eingeklebt haben muss bevor 2018 auf dem Kalenderblatt steht. Eigentlich ist das natürlich völliger Blödsinn, das weiß ich selbst, aber ich muss es einfach zugeben: Silvester stresst mich emotional mehr als mir lieb ist.

Für mich war Silvester schon immer eine Art symbolischer Schnitt, der Tag an dem eine neue Blankoseite ausgeteilt wird, auf der man wieder einmal beginnt sein Leben zu gestalten. Sie liegt dann plötzlich vor einem, die leere Seite, irgendwie einschüchternd. Aber so eine Blankoseite motiviert auch, finde ich. Man kann jetzt etwas neues anfangen, mit dem Alten abschließen, all das tun, was man auf dem letzten Blatt Papier nicht verwirklichen konnte.

Und da wären wir auch schon bei den guten Vorsätzen. Ich bin mir diesbezüglich immer nicht so ganz sicher. Dass dieses allgemeine blabla von wegen „Ab dem 1.1 mache ich mehr Sport.“ oder „Im neuen Jahr werde ich ehrgeiziger sein.“ für mich keinen Sinn macht, ist mir mittlerweile klar. Trotzdem will ich mir am liebsten jetzt schon ein paar Ziele setzen, um die wichtigsten Dinge im Auge zu haben, wenn ich meine Blankoseite anfange.

Außerdem hab ich im Kopf schon einen Kerngedanken, wie ich ins neue Jahr starten will. Als würde ich mich schon mal gerade hinsetzen, um wieder besser malen zu können. Eine Art Vorbereitung auf das, was mit dem leeren Blatt Papier auf mich zukommt. Nämlich das Leben. Meine Vorbereitung auf das Leben wird in 2018 wie folgt aussehen: Ärmel hochkrempeln und nochmal kräftig ausmisten. Dem Minimalismus Platz machen, sodass ich mich, wenn der Alltag im nächstes Jahr wieder anfängt, super wohl fühle in meinem Leben.

Und bis dahin heißt es nur noch: Abschließen, abschließen, abschließen. Alles archivieren, was einem noch als Last auf den Schultern liegt. Den ganzen emotionalen Stress von diesem Jahr in eine Kiste packen und gut zukleben. Ich muss alles aufschreiben, das ganze Jahr revue passieren lassen und die wichtigsten Dinge zusammenfassen. Denn wie heißt es so schön: „Auf dem Papier ist aus dem Kopf.“ Vielleicht archivierst du die vergangenen Ereignisse auch ganz anders, aber egal wie, es ist bestimmt hilfreich, wenn du es tust. Den Kopf einfach frei machen für das neue Jahr.

Ich weiß nicht, ob dieser symbolische Schnitt für dich genauso wichtig ist wie für mich, aber ich hoffe du kannst, auch wenn das Gegenteil der Fall ist, ein bisschen Inspiration aus diesem Post mitnehmen.

Mein Blog ist zum Jahresende etwa ein viertel Jahr alt und ich bin einfach dankbar, sprachlos und glücklich, dass ich schon bis hier hin gekommen bin und hoffe du bleibst mir auch 2018 als treuer Leser erhalten. Ich für meinen Teil bekomme nicht mehr genug vom Schreiben und werde deshalb natürlich weitermachen. Noch ein kleiner Überblick, falls es dich interessiert: Minimalism ist der bisher meistgelesendste Post und es freut mich wirklich, dass dieses Thema so gut Anklang gefunden hat. Die Achtsamkeitsserie ist wohl im Weihnachtsstress etwas untergegangen, es lohnt sich aber auf jeden Fall für jeden bei den letzten Posts vorbei zu schauen, auch wenn du mit dem Thema noch nicht vertraut bist. Vor allem spread love, ein Post der mir sehr am Herzen liegt, wartet noch darauf, dass du ihn liest! Außerdem will ich noch zwei Posts empfehlen, die vielleicht ein bisschen unsexy klingen, aber auf jeden Fall fünf Minuten Lesezeit wert sind: Müll und Einkaufen. So und das war jetzt genug Eigenmarketing.

Zum Schluss möchte ich noch ein paar Weise Worte mit dir teilen, die ich eines schönen Tages unter einem Instagrambild von Yogagirl gelesen habe. Ihre Worte haben mich inspiriert, geleitet und getröstet. Glaubt man an das, was sie sagt, fällt einem das Leben leicht. Also voilà, hier kommt mein Lebensmotto: (Ob das genau ihre Wortwahl war, kann ich an dieser Stelle leider nicht versichern, Instagram hatte damals noch keine Lesezeichen…)

Right here is the right place.

Right now is the right time.

Everything you´ve ever been through, has brought you where you are right now.

The good, the bad, the beautiful, the ugly.

It all had a purpose, it all was important.

Trust in life and it will bring you exactly where you need to be.

And it a little while, it will all make perfect sence.

In diesem Sinne: Lass los, vertrau auf das Leben, es wird dich führen. Ich wünsche dir einen guten Start ins neue Jahr und hoffe du bist bereit für deine eigene neue Blankoseite.

Norway -12

6 Gedanken zu “gute Vorsätze?

  1. Pingback: ein Plan

Kommentar verfassen

Trage deine Daten unten ein oder klicke ein Icon um dich einzuloggen:

WordPress.com-Logo

Du kommentierst mit Deinem WordPress.com-Konto. Abmelden / Ändern )

Twitter-Bild

Du kommentierst mit Deinem Twitter-Konto. Abmelden / Ändern )

Facebook-Foto

Du kommentierst mit Deinem Facebook-Konto. Abmelden / Ändern )

Google+ Foto

Du kommentierst mit Deinem Google+-Konto. Abmelden / Ändern )

Verbinde mit %s